Entgratreibahle

Funktion:
Entgraten von Querbohrungen in Hauptbohrungen
z.B. in Hydraulik-Ventilen und Schiebern, Einspritztechnologie-Teilen
und ähnlichen gratempfindlichen Teilen

 

Problemstellung:
Gerade bei zähen und höher legierten Werkstoffen sowie in Aluminium
ist Gratbildung ein kritisches Thema, denn ein nicht komplett entfernter Grat
kann sich lösen und somit in Düsen, Passungen, Dicht- und Funktionsstellen   
geraten und so vorzeitigen Verschleiß bis hin zum Funktionsausfall der Teile 
und Aggregate führen.

 

 
Ziel:
  • Eine prozesssichere Alternative zu Ihren Entgratmethoden !
  • Zeitersparnis durch reduzierten Werkzeugwechsel !
 

Lösung:

  • Unsere Entgratreibahle (patentrechtlich geschützt)
    z.B. Durchmesser 9,0 mm für Anwendungsbereiche von 8,95 bis  9,05 mm.
  • Rechts- und linksschneidend einsetzbar.
  • Die Entgratreibahle lässt sich auch bei einer Toleranzbreite von ca. 0,1 mm  verwenden, ohne daß man den Durchmesser des Werkzeugs abstimmt.

 

 

Bearbeitungsprinzip am Beispiel:

  1. Die Entgratreibahle wird bei der Vorwärtsbearbeitung rechtsschneidend eingesetzt.
  2. Technisch bedingt schneidet sie dabei evtl. nur einen Teil des Grates ab, während der andere Teil möglicherweise in die Querbohrung zurückgedrückt wird.
  3. Der evtl. noch vorhandene Grat wird anschließend durch die Querbohrungsreibahle erneut in die Hauptbohrung zurückgedrückt
  4. Im letzten Bearbeitungsschritt arbeitet die Entgratreibahle rückwärts-linksschneidend und schert so in jedem Falle alle restlichen Gratteile ab.

 

 

Querbohrungs - Reibahle:

für das Nacharbeiten in der "Querbohrung", um den Grat in die Hauptbohrung zurückzudrücken.

 

 

Querbohrungs - Reibahle vergrößerte Ansicht

Bohrprobe:   

Gratbildung unbearbeitet:

Bearbeitung:

Bohrprobe erst rechtsschneidend gerieben und mit Querbohrungsreibahle wieder bearbeitet. Jetzt wird nur noch linksschneidend der Restgrat abgeschert.

Komplett entgratete Bohrung:

 

 

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